05 April 2026, 00:07

Düsseldorfer Zoll beschlagnahmt tausende verbotene Waren im Sommerurlaub

Logo des U.S. Zoll und Grenzschutz Handel mit einem blauen Kreis mit einem weißen Stern, einer weißen Taube mit ausgebreiteten Flügeln und dem Text "U.S." über der Taube.

Düsseldorfer Zoll beschlagnahmt tausende verbotene Waren im Sommerurlaub

Zollbeamte am Düsseldorfer Flughafen beschlagnahmten im Sommer tausende verbotene Waren

Während der Sommerferienzeit führten Zollbeamte am Flughafen Düsseldorf tausende Beschlagnahmungen durch. Zwar betrafen die meisten Fälle Drogen, Waffen und nicht deklarierte Waren, doch Verstöße gegen den Artenschutz blieben selten. Lediglich zwei Vorfälle mit illegalen Korallensteinen wurden laut eines Sprechers registriert.

Zwischen Juni und August leiteten die Behörden 229 strafrechtliche Ermittlungen und 38 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Der Schwerpunkt lag auf Drogenhandel – vor allem Kokain und Cannabis waren die am häufigsten beschlagnahmten Substanzen. Auch Waffen stellten ein Problem dar: In 20 Fällen wurden verbotene Schusswaffen entdeckt.

Die Beamten zogen zudem große Mengen nicht deklarierter Waren ein, darunter 411.000 Zigaretten, 153 Kilogramm Tabak und 10 Liter Alkohol. Weitere 174 Fälle betrafen Steuerhinterziehung durch Luxusgüter oder nicht registrierte Tabakprodukte. Reisende, die Bargeld nicht angaben, waren in über 30 Fällen beteiligt – insgesamt wurden 515.000 Euro nicht deklarierte Gelder sichergestellt.

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Auch Medikamentenschmuggel war ein Thema: 35 Fälle von verbotenen Einfuhren wurden aufgedeckt. Der Zoll sicherte zudem Garantien in Höhe von etwa 40.000 Euro für erwartete Bußgelder. Trotz der hohen Zahl an Beschlagnahmungen blieben Verstöße gegen den Artenschutz minimal – nur zwei Fälle mit Korallensteinen wurden festgestellt.

Im Vorjahr hatte der Düsseldorfer Flughafen über 1.200 Fälle illegaler Waren verzeichnet, darunter Drogen, Waffen, Falschgeld und geschützte Arten. Im Vergleich zu 2024 stiegen die Drogenfunde um 25 Prozent, wobei Schmuggler vermehrt Ware in Frachtgütern versteckten. Auch synthetische Drogen nahmen zu.

Die Sommeraktionen zeigen die anhaltenden Herausforderungen bei der Verhinderung illegaler Importe an großen Flughäfen. Die Zollbehörden konzentrieren sich weiterhin auf Drogen, nicht deklariertes Bargeld und Steuerhinterziehung. Die geringe Zahl an Artenschutzverstößen deutet auf strengere Kontrollen in anderen Bereichen hin.

Quelle