30 March 2026, 00:04

Essen kämpft um Olympische Spiele 2036 – Bürgerentscheid entscheidet über Bewerbung

Große Menschenmenge vor einem Stadion während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Tokyo 2020, mit Bannern, Stühlen und einem Bildschirm im Hintergrund.

Essen kämpft um Olympische Spiele 2036 – Bürgerentscheid entscheidet über Bewerbung

Das jüngste Heimspiel von TUSEM Essen gegen VfL Eintracht Hagen diente als Plattform, um Unterstützung für die Olympische Bewerbung der Region EssenRheinRuhr zu mobilisieren. Der Verein nutzte die Partie, um auf den anstehenden Bürgerentscheid am 19. April hinzuweisen, der darüber entscheidet, ob die Region ihre Kampagne für die Ausrichtung der Spiele vorantreibt. Da keine andere deutsche Stadt eine Einzelbewerbung eingereicht hat, ist Essen Teil eines übergreifenden regionalen Vorhabens, die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten.

Vor dem Spiel diskutierten Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Volker Lauer und Jonathan Abbenhaus über die Rolle der Stadt im Rahmen der Bewerbung. Dabei stellten sie vier zentrale Austragungsorte vor: das Hafenstraße-Stadion, die Grugahalle, die Messe Essen sowie das historische Gelände der Zeche Zollverein. Diese Standorte würden bei einem Erfolg der Bewerbung als Wettkampfstätten dienen.

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EssenRheinRuhr ist eine von vier deutschen Regionen, die sich um die Ausrichtung der Spiele bewerben – neben Berlin, Hamburg und München. Die Bewerbung KölnRheinRuhr, die 17 Städte in Nordrhein-Westfalen umfasst, schließt Köln, Aachen und Düsseldorf mit ein. Die Abstimmung in Köln läuft noch bis zum 19. April 2026; die endgültige Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fällt am 26. September 2026.

Befürworter argumentieren, dass die Austragung der Olympischen Spiele die Sportförderung stärken, die Infrastruktur verbessern und das städtische Wachstum vorantreiben würde. Zudem zielt die Bewerbung darauf ab, den Zusammenhalt in der Region zu festigen.

Der Bürgerentscheid am 19. April wird zeigen, ob Essens Olympische Ambitionen weiterverfolgt werden. Bei einer Zustimmung würde die Region in einen bundesweiten Wettbewerb mit drei weiteren Bewerbern eintreten. Ein Erfolg könnte langfristige Investitionen in Sport, Verkehr und lokale Entwicklung mit sich bringen.

Quelle