Freiwillige Feuerwehr Mechernich zieht Bilanz: 812 Mitglieder und 505 Einsätze im Jahr 2024
Anna SchmittFreiwillige Feuerwehr Mechernich zieht Bilanz: 812 Mitglieder und 505 Einsätze im Jahr 2024
Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich: Wachstum, Weichenstellungen und Zukunftspläne
Am Freitag, dem 9. Mai 2025, zog die städtische Feuerwehr Mechernich ihre jährliche Dienstbesprechung bilanz. Im Mittelpunkt standen zentrale Erfolge, personelle Veränderungen in der Führungsebene sowie die Pläne für das kommende Jahr. Mit 812 Mitgliedern bleibt sie die größte Freiwillige Feuerwehr im Kreis Euskirchen.
Im Jahr 2024 rückten die Einsatzkräfte zu 505 Einsätzen aus, darunter 66 Brände, 172 technische Hilfeleistungen und 85 Einsätze mit Gefahrguten. 63 Mal handelte es sich um Fehlalarme, weitere 119 Einsätze fielen in die Kategorie Sonstiges. Zwei Großschadenslagen erforderten 2024 eine enge Abstimmung zwischen der Feuerwehr und der lokalen Verwaltung.
Wehrführer Jens Schreiber sowie sein Stellvertreter Thomas Wolff wurden für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Claus Möseler hingegen schied nach langjähriger Tätigkeit als stellvertretender Wehrführer aus – seine Nachfolge trat Markus Kurtensiefen an. Die Leitung der Einheit IuK (Information und Kommunikation) übernahm Jan Rütze, unterstützt von Alfred Elkes als Stellvertreter.
Auch bei der Infrastruktur gibt es Fortschritte: Die neuen Feuerwehrhäuser in Lückerath und Kommern stehen kurz vor der Fertigstellung, während der Anbau in Eiserfey weitgehend abgeschlossen ist. Das städtische Netz aus Warnsirenen für den Bevölkerungsschutz ist nun voll einsatzbereit.
Auf Basis von Rückmeldungen der Mitglieder wurden Ausbildungsabläufe optimiert und Strukturen angepasst. Die kombinierten Jugend- und Kinderfeuerwehren stellen mittlerweile fast die Hälfte der aktiven Einsatzabteilung. Noch in diesem Jahr wird die Feuerwehr ihren Brandschutzbedarfsplan aktualisieren, um eine weitere fünfjährige Befreiung vom Regionalrat Köln zu erwirken.
Der Rückblick unterstrich das Wachstum der Wehr und ihre Vorbereitung auf künftige Herausforderungen. Mit modernisierter Ausbildung, neuer Führung und erweiterten Standorten blickt man auf ein weiteres aktives Jahr voraus. Die Befreiung von der regionalen Aufsicht hängt dabei von der überarbeiteten Bedarfsanalyse ab, die 2025 vorgelegt wird.






