Freiwillige Feuerwehr Rheurdt blickt auf 63 Einsätze und Rekordausbildung zurück
Lea HartmannFreiwillige Feuerwehr Rheurdt blickt auf 63 Einsätze und Rekordausbildung zurück
Die Freiwillige Feuerwehr Rheurdt hielt am 30. Januar 2026 ihre jährliche Hauptversammlung im Gasthaus Zur Mühle ab. Bei dem Treffen wurde auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt: Die Wehr verzeichnete 2025 insgesamt 63 Einsätze, die sich auf ihre beiden Standorte verteilten.
Allein die Einheit in Rheurdt rückte zu 47 Notfällen aus, darunter 10 Brände, 25 technische Hilfeleistungen und 12 sonstige Einsätze. Die Feuerwehr Schaephuysen bewältigte zusätzlich 27 Einsätze. Zu den schwerwiegendsten Vorfällen zählten ein Wohnungsbrand in der Bahnstraße, ein Großbrand im Krefelder Hafen sowie ein umgestürzter Maibaum in Saelhuysen.
Die Mitgliedszahlen stiegen im Laufe des Jahres von 227 auf 240 an. Davon gehörten 64 der Freiwilligen Feuerwehr Rheurdt an – 46 im aktiven Einsatzdienst, 10 in der Ehrenabteilung und 8 in unterstützenden Funktionen. Die Jugendfeuerwehr zählte 19 Mitglieder, die Kinderfeuerwehr 15, wobei weitere 44 Kinder auf der Warteliste standen.
Ausbildung blieb ein zentrales Anliegen: 20 Feuerwehrleute absolvierten umfangreiche Lehrgänge – die höchste Zahl, die je verzeichnet wurde. Zudem führte die Einheit 24 Übungen durch, an denen im Schnitt 59,4 Prozent der Mitglieder teilnahmen. Drei Jugendfeuerwehrleute erwarben 2025 das Leistungsabzeichen, was die starke Ausrichtung auf Kompetenzentwicklung unterstreicht.
Der Jahresbericht bestätigte eine stetige Expansion in Personal und Einsatzkapazitäten. Mit mehr Mitgliedern und verstärkter Ausbildung bereitet sich die Freiwillige Feuerwehr Rheurdt auf ein weiteres Jahr im Einsatzdienst vor. Die Themen Nachwuchsgewinnung und Einsatzbereitschaft standen im Mittelpunkt der Versammlung.
Detaillierter 2025-Unfallbericht offenbart operativen Schwerpunkt
Die Feuerwehreinsätze im Jahr 2025 umfassten 27 technische Hilfseinsätze, 11 Brände und 28 Verkehrsunfälle oder wetterbedingte Vorfälle. Bei bemerkenswerten Fällen wurden sieben Personen und ein Tier bei Verkehrsunfällen gerettet. Die Mitglieder leisteten über 6.900 ehrenamtliche Stunden, was ihrem höchsten Stand seit 2018 entspricht.