01 May 2026, 02:05

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann aus Guinea-Bissau in U-Haft

Eine Gruppe von Polizisten steht neben sitzenden und stehenden Passagieren auf einem hell erleuchteten U-Bahn-Zug.

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann aus Guinea-Bissau in U-Haft

Ein 28-jähriger Mann aus Guinea-Bissau ist nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Bundespolizisten in Untersuchungshaft genommen worden. Der Vorfall ereignete sich in einem ICE-Zug auf der Strecke von Hamm nach Bielefeld, wo Beamte ihn ohne gültiges Ticket antrafen.

Die Schwierigkeiten begannen, als die Bundespolizei eine routinemäßige Ticketkontrolle im Zug durchführte. Der Mann weigerte sich, seinen Ausweis vorzuzeigen, und wurde bei der Befragung aggressiv. Als die Beamten versuchten, ihn festzunehmen, leistete er heftigen Widerstand.

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Während des Handgemenges trat er einer Beamtin ins Gesicht und verursachte leichte Verletzungen. Trotz mehrfacher Versuche, ihn zu beruhigen, setzte er seinen Widerstand auch nach der Vorführung auf der Wache fort. Später eskalierte sein Verhalten erneut während einer Gerichtsverhandlung, was zu weiteren Ermittlungen führte.

Die Behörden bestätigten, dass der Mann sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufgehalten habe. Nach dem Vorfall beantragte die Staatsanwaltschaft seine Untersuchungshaft. Am 6. Februar ordnete das Amtsgericht Bielefeld seine vorläufige Inhaftierung an, während die weiteren Ermittlungen laufen.

Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht. Sein Fall wird weiter untersucht, während er in Haft bleibt. Die verletzte Beamtin wurde wegen der leichten Gesichtsverletzungen, die sie während der Auseinandersetzung erlitten hatte, ärztlich behandelt.

Quelle