04 April 2026, 04:03

Großrazzia in Lüdenscheid: 110 Verkehrssünder in sechs Stunden erwischt

Polizist in grüner und blauer Uniform mit blauer Mütze auf einer Straße stehend, der auf einem Handy spricht, mit Fahrzeugen auf der Straße, Marktständen rechts und einem Gebäude im bewölkten Himmel im Hintergrund.

Großrazzia in Lüdenscheid: 110 Verkehrssünder in sechs Stunden erwischt

Großrazzia gegen gefährliches Fahren: Polizei in Lüdenscheid kontrolliert Verkehrssünder

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Die Polizei in Lüdenscheid hat am Mittwoch eine großangelegte Verkehrskontrolle durchgeführt, um gegen rücksichtsloses Fahren vorzugehen. Fast sechs Stunden lang überwachten Beamte die Lennestraße und die Heedfelder Straße – im Fokus standen Verstöße wie Handybenutzung am Steuer, fehlende Sicherheitsgurte und das Überfahren roter Ampeln. Bei den Kontrollen wurden insgesamt 110 Verwarnungen und Bußgelder gegen regelbrechende Autofahrer und Zweiradfahrer verhängt.

Die Aktion dauerte von 10:45 Uhr bis 16:45 Uhr. Besonders hart ging die Polizei gegen Fahrer vor, die während der Fahrt ihr Handy nutzten: 74 Mal wurde dieser Verstoß geahndet – jeder Betroffene musste 100 Euro Strafe zahlen und erhielt einen Punkt in Flensburg. Fünf weitere Autofahrer wurden ohne angelegten Gurt angehalten.

Auch ein E-Scooter-Fahrer auf der Lennestraße geriet in die Kontrollen: Er war unter Drogeneinfluss unterwegs. Da er zudem keine Versicherung vorweisen konnte, beschlagnahmte die Polizei den Roller sofort und beendete die Fahrt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Rotlichtsündern. 15 Fahrer missachteten die Ampeln, drei von ihnen müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen – wegen der Schwere ihrer Verstöße.

Die Lüdenscheider Polizei kündigte an, dass ähnliche Kontrollen künftig regelmäßig stattfinden sollen. Ziel sei es, die Unfallzahlen zu senken und die Verkehrssicherheit in der Region zu erhöhen. Wie viele solcher Aktionen es im Märkischen Kreis im vergangenen Jahr gegeben hat, teilten die Behörden nicht mit.

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