Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 30 verletzten Schülern
Amelie SchmidtGroßübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 30 verletzten Schülern
Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte proben Chemieunfall mit 30 verletzten Schülern
Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Beteiligt waren mehrere Hilfsorganisationen, Feuerwehr- und Rettungsdienste sowie 88 Einsatzkräfte. Simuliert wurde ein Chemieunfall während der Schulzeit, bei dem rund 30 Schüler betroffen waren.
Das Szenario begann mit der Ausrufung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) nach einem simulierten Chemikalienaustritt. Die Rettungskräfte rückten umgehend an, um die verletzten Schüler zu versorgen und zu behandeln. Vor Ort wurde eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50) eingerichtet, die mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen kann und für vier bis acht Stunden autonom arbeiten kann.
Die Einsatzkräfte führten eine systematische Sichtung der Verletzten durch und organisierten die Verlegung in nahegelegene Krankenhäuser. Geprüft wurden dabei die Kommunikationswege, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen und die Effizienz der Notfallprotokolle. An der Übung beteiligten sich das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).
Beobachter hoben die reibungslose Zusammenarbeit der Teams hervor. Die Organisatoren lobten im Anschluss die konzentrierte und gut abgestimmte Arbeit der Einsatzkräfte während der gesamten Übung.
Die Großübung diente der Überprüfung der Notfallabläufe und der interbehördlichen Zusammenarbeit. Das BHP-50-System bewährte sich bei der Bewältigung einer großen Zahl von Verletzten. Die Organisatoren bestätigten, dass die gewonnenen Erkenntnisse in die Optimierung künftiger Übungen und realer Einsätze einfließen werden.






