Hamm plant neues Wohngebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen mit NRW.URBAN
Anna HuberHamm plant neues Wohngebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen mit NRW.URBAN
Hamm unterzeichnet Entwicklungsvertrag mit NRW.URBAN für neuen Wohnraum südlich des Bahnhofs Westtünnen
Die Stadt Hamm hat mit NRW.URBAN einen Entwicklungsvertrag geschlossen, um Flächen südlich des Bahnhofs Westtünnen in neue Wohnbaugrundstücke umzuwandeln. Die Vereinbarung, die auf der EXPO REAL in München finalisiert wurde, markiert den Start eines Projekts, das den lokalen Wohnungsbau vorantreiben soll. Bürgermeister Marc Herter betonte, dass der Fokus darauf liege, Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger Hamms zu schaffen.
Der Vertrag wurde offiziell von Bürgermeister Marc Herter, Henk Brockmeyer und Ludger Kloidt während der Messe in München unterzeichnet. NRW.URBAN übernimmt nun die Voruntersuchungen, darunter Bodenwertgutachten und Bedarfsanalysen. Zudem werden die Eigentümer der betroffenen Grundstücke in den Prozess einbezogen.
Die ersten Arbeiten umfassen sowohl die Machbarkeitsprüfung für die Wohnbebauung als auch eine detaillierte Kostenaufstellung. Die NRW.BANK unterstützt das Vorhaben über ein Treuhandkreditmodell und sichert so die Finanzierung der frühen Projektphasen. Trotz der Zusammenarbeit behält Hamm die volle Planungshoheit und Entscheidungsgewalt über alle Schritte.
Das Vorgehen der Stadt orientiert sich am Modell der "Kooperativen Baulandentwicklung", das bereits in Hattingen, Wickede und Bochum erfolgreich angewendet wird. Zwar ist noch unklar, wie viele Grundstücke oder Gebäude in ähnlichen Projekten entstanden sind, doch die Erlöse aus möglichen Grundstücksverkäufen fließen in den Haushalt der Stadt Hamm. Diese Mittel sollen anschließend in weitere Entwicklungsprojekte im Stadtgebiet reinvestiert werden.
In der ersten Phase des Projekts wird geklärt, wie das Gelände erschlossen werden kann und welcher Finanzierungsbedarf besteht. Bei Erfolg könnte das neue Wohngebiet dringend benötigten Wohnraum für Familien in der Region schaffen. Die Stadt bleibt auch während der weiteren Planungsschritte für alle zentralen Entscheidungen verantwortlich.






