Ibbenbüren wird zum Mega-Energiespeicher für 500.000 Haushalte
Ein riesiges Batteriespeicherprojekt soll das ehemalige Bergbaugelände in Ibbenbüren in einen zentralen Energieknotenpunkt verwandeln. Das Vorhaben, das im künftigen I-NOVA-Park realisiert wird, wird eine Fläche von der Größe von sieben Fußballfeldern einnehmen. Mit einer Kapazität von 1,9 Gigawattstunden (GWh) wird es nach seiner Fertigstellung der größte Batteriespeicher seiner Art in Nordrhein-Westfalen sein.
Die Anlage speichert überschüssige Energie aus Solar- und Windparks und gibt sie bei Bedarf wieder ins Netz ab. Ihre Nähe zur geplanten Umrichterstation von Amprion ermöglicht ein effizientes Be- und Entladen – im Schnitt bis zu zweimal täglich. Diese Konfiguration trägt zur Stabilisierung des regionalen Stromnetzes bei und fördert die Integration erneuerbarer Energien.
Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen, sobald das Gelände vollständig von bergbaulichen Auflagen freigegeben ist. Derzeit bereitet die GFGBA den Bauantrag vor; die Entwicklung erfolgt in mehreren Phasen. Im Betrieb wird der Speicher genug Energie vorhalten, um fast 500.000 Haushalte einen ganzen Tag lang zu versorgen.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Umnutzung des ehemaligen Bergbauareals zu einem modernen Infrastrukturstandort. Es reiht sich ein in eine wachsende Zahl großangelegter Batterieprojekte in Deutschland, darunter mehrere Vorhaben von Terralayr, Sunotec und RWE, die allesamt auf eine höhere Netzstabilität und Speicherkapazität für Erneuerbare abzielen.
Die Ibbenbürener Anlage wird eine zentrale Rolle in der Energiewende der Region spielen. Ihre schrittweise Erweiterung unterstreicht das langfristige Potenzial des I-NOVA-Parks als industrielles und technologisches Zentrum. Nach der Fertigstellung wird der Speicher die Position Nordrhein-Westfalens in der deutschen Infrastruktur für erneuerbare Energien stärken.
Infrastructure and local support boost Ibbenbüren's energy hub
New details reveal how Ibbenbüren's energy transition is gaining momentum. The project's success depends on key infrastructure developments:
- Amprion Offshore GmbH acquired the former RWE power plant site for a converter station, enabling efficient battery operations.
- The battery will use 340 containers (6m x 2.5m) covering seven football fields, providing concrete scale for the 1.9 GWh storage.
- Local officials praised the project as a 'strong signal' for Ibbenbüren's future as a renewable energy hub.






