Julian Brandts ungewisse Zukunft: Wagt ein Premier-League-Klub das Risiko?
Lea HartmannJulian Brandts ungewisse Zukunft: Wagt ein Premier-League-Klub das Risiko?
Julian Brandt wird Borussia Dortmund in diesem Sommer nach einer durchwachsenen Zeit beim Verein verlassen. Der 29-jährige Mittelfeldspieler hat das Interesse mehrerer Klubs geweckt, darunter auch Aston Villa. Doch es bleibt ungewiss, ob ihm der Wechsel in die Premier League gelingen wird.
Brandts Abgang passt in Dortmunds Bestreben, einen Neuanfang zu wagen. Der Verein scheint bereit, sich von seinem angeblichen Jahresgehalt in Höhe von 8 Millionen Euro zu trennen. Seine unbeständigen Leistungen haben Zweifel an seiner Wirkung auf höchstem Niveau aufkommen lassen.
Die Premier League gilt zwar als mögliche Station, doch nicht alle Klubs sind überzeugt. Der renommierte Fußballjournalist Andy Brassell hat öffentlich infrage gestellt, ob Brandt in England erfolgreich wäre. Sein Alter – im Mai wird er 30 – und die hohen Gehaltsforderungen könnten potenzielle Interessenten zudem abschrecken.
In den letzten fünf Jahren hat kein Premier-League-Klub einen Spieler ablösefrei von einem deutschen Top-Verein verpflichtet. Dieses fehlende Vorbild erhöht die Unsicherheit über Brandts Perspektiven. Ohne eine klare Erfolgsbilanz solcher Transfers könnten sich die Klubs mit einer Verpflichtung schwer tun.
Brandts Zukunft bleibt vorerst offen, während Dortmund bereit ist, ohne ihn in die neue Saison zu starten. Sein nächster Verein wird abwägen müssen zwischen seiner Erfahrung, seinen Gehaltsvorstellungen und seinen bisherigen Leistungsschwankungen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich ein Premier-League-Klub auf das Wagnis einlässt.