18 March 2026, 00:10

Kölner Oper und Schauspielhaus erstrahlen nach 14 Jahren Sanierung neu

Ein prächtiger Innenraum des Königlichen Opernhauses in London mit Sitzreihen, verzierten Geländern, Säulen, Wandskulpturen, Deckenleuchten und einem großen Deckengemälde.

Kölner Oper und Schauspielhaus erstrahlen nach 14 Jahren Sanierung neu

Kölner Oper und Schauspielhaus öffnen nach 14 Jahren Sanierung endlich wieder am 24. September 2026

Die beiden Wahrzeichen der Kölner Kulturlandschaft, die Kölner Oper und das Schauspielhaus, nehmen nach einer fast 14-jährigen Sanierung am 24. September 2026 endlich wieder ihren Spielbetrieb auf. Ursprünglich mit einem Budget von 253 Millionen Euro veranschlagt, sind die Kosten aufgrund immer neuer Rückschläge und Planungsfehler auf mittlerweile 1,5 Milliarden Euro explodiert.

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Seit vor 2024 geschlossen, harren die beiden Häuser seit Jahren ihrer Fertigstellung. Die Bauarbeiten begannen zwar bereits Jahre zuvor, doch Verzögerungen zogen sich über den ursprünglich geplanten Zeitrahmen weit hinaus. Zu den Hauptproblemen zählten statische Mängel, die teilweise Abrisse nötig machten, sowie die Finanzierung von Ersatzspielstätten während der Sanierungsphase.

Die endgültige Abnahme und Übergabe an die Bühnenmitarbeiter soll bis Ende 2026 erfolgen. Das offizielle Eröffnungswochenende ist für den 19. und 20. September 2026 mit Veranstaltungen am Offenbachplatz geplant. Während der Schließzeit blieb die Deutsche Oper am Rhein als Alternative für das Publikum in Betrieb.

Die Kosten stiegen von ursprünglich 253 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro – verursacht vor allem durch Finanzierungskosten, Zwischenlösungen für Spielstätten und anhaltende Planungsfehler. Wie sich die langjährige Schließung auf das Kölner Kulturleben auswirkte oder die Nachfrage nach Aufführungen veränderte, liegt bisher nicht in detaillierten Zahlen vor.

Erst im späten Herbst 2026 werden die sanierten Gebäude wieder in vollem Umfang genutzt – fast eineinhalb Jahrzehnte nach Baubeginn. Angesichts der sechsmal höheren Kosten als ursprünglich veranschlagt, wird sich nun zeigen müssen, ob die aufwendigen Modernisierungen den kulturellen Ansprüchen der Stadt gerecht werden.

Quelle