26 March 2026, 20:03

Luxuswagen in Witten beschlagnahmt: 109 Dezibel führen zu Ermittlungen wegen illegaler Umbauten

Schwarzer Sportwagen auf einer Rennstrecke mit einem "Yokohama"-Schild im Hintergrund, umgeben von Verkehrskegeln, Gras, einem Zaun und einem Lautsprecher im Vordergrund.

Luxuswagen in Witten beschlagnahmt: 109 Dezibel führen zu Ermittlungen wegen illegaler Umbauten

Luxuswagen in Witten beschlagnahmt: Extrem laute Motorengeräusche führen zu Ermittlungen

In Witten haben Beamte einen Hochleistungswagen sichergestellt, nachdem das Fahrzeug durch extreme Lärmbelästigung aufgefallen war. Der illegal in der Holbeinstraße abgestellte Wagen wurde nach einer Kontrolle, bei der schwerwiegende Umbauten festgestellt wurden, vom Verkehr gezogen. Gegen den Halter leiteten die Behörden nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

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Erstmals war das Auto in einer absoluten Halteverbotszone in Wittens Holbeinstraße aufgefallen. Bei der Überprüfung durch die Polizei maßen die Beamten eine Motorlautstärke von 109 Dezibel – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert von 82 dB. Der Besitzer argumentierte später, der übermäßige Lärm gehe auf das Biturbo-Triebwerk des Fahrzeugs zurück.

Die Prüfer vermuteten jedoch, dass die Motorsteuerung manipuliert worden war, um die Leistung zu erhöhen. Daraufhin wurde der Wagen wegen Verstößen gegen die Lärmschutzbestimmungen als nicht verkehrssicher eingestuft. Nach der Straßenverkehrsordnung können Bußgelder zwischen 50 und 90 Euro fällig werden, wenn ein Fahrzeug ohne gültige Betriebserlaubnis bewegt wird. Hat der Halter die Nutzung in diesem Zustand wissentlich geduldet, steigen die Strafen auf 135 Euro zuzüglich eines Punktes in Flensburg. Zudem können Versicherungen im Schadensfall bis zu 5.000 Euro der Kosten zurückfordern, falls das Auto in einen Unfall verwickelt ist.

Dem Besitzer drohen nun weitere ordnungsrechtliche Konsequenzen, da die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs durch die Veränderungen ungültig geworden ist.

Der Wagen bleibt vorerst beschlagnahmt, während die Ermittlungen andauern. Der Fall zeigt die rechtlichen Risiken auf, die mit nicht genehmigten Fahrzeugumbauten einhergehen. Halter, die für solche Veränderungen verantwortlich sind, müssen mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg und versicherungsrechtlichen Folgen rechnen.

Quelle