Maifest 2026 in Wiesbaden feiert Die Kunst des Archivs mit Debatten und Performances
Anna HuberMaifest 2026 in Wiesbaden feiert Die Kunst des Archivs mit Debatten und Performances
Das Internationale Maifest 2026 in Wiesbaden steht unter dem Motto Die Kunst des Archivs Vom 1. bis 31. Mai verwandelt das Festival Archive von statischen Sammlungen in lebendige Räume der Aufführung und Debatte. In Diskussionen, Musik und Tanz wird erforscht, wie Archive Gegenwart und Zukunft prägen.
Die Gesprächsreihe des Festivals, ebenfalls unter dem Titel Die Kunst des Archivs, startet am 26. April mit einer Veranstaltung darüber, wie Archive entscheiden, was bewahrt wird. Expert:innen und Künstler:innen beleuchten die Politik des Erinnerns und der Auswahl.
Am 17. Mai rückt das digitale Zeitalter in den Fokus: Es geht um die Zukunft der Archive und die Herausforderungen der Digitalisierung. Am 27. Mai widmet sich die Reihe dem Körper als Archiv – mit Tanz, Musik und Live-Performances.
Neben den Gesprächen zeigt das Festival Produktionen wie Tristan und Isolde, die historische Erzählungen neu interpretieren. Traditionelle Formate wie das Déjeuner en Blanc pflegen zudem die langjährige Festivalkultur. Den Abschluss bildet am 30. Mai eine Diskussion, die Wiesbaden selbst als lebendiges Archiv betrachtet.
Das Festival verbindet Performance, Geschichte und Debatte, um die Rolle von Archiven neu zu definieren. Indem es sie zu dynamischen Bühnen macht, zeigt es ihre Kraft, Kultur und Identität zu formen. Das Programm läuft von Ende April bis Ende Mai 2026.






