Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Verkehrspolizisten – trotz Brückenöffnung
Anna SchmittMärkischer Kreis behält sechs zusätzliche Verkehrspolizisten – trotz Brückenöffnung
Märkischer Kreis behält sechs der 14 zusätzlichen Polizeibeamten für den Verkehrsdienst
Der Märkische Kreis wird sechs der 14 zusätzlichen Polizeikräfte, die während der Sperrung der Rahmede-Talbrücke für die Verkehrslenkung eingesetzt wurden, dauerhaft behalten. Zwar soll die Brücke bald wieder geöffnet werden, doch die Verkehrsbehinderungen werden anhalten: Für das kommende Jahr sind acht Vollsperrungen wichtiger Streckenabschnitte geplant.
Hintergrund der Entscheidung ist der gestiegene Einsatzbedarf, insbesondere im Raum Lüdenscheid, wo der Umleitungsverkehr zu erheblichen Belastungen für die Nebenstraßen geführt hat.
Am 1. September 2023 hatte das Innenministerium zusätzliche Planstellen genehmigt, um den erhöhten Verkehrs- und Polizeibedarf in der Region zu bewältigen. Die Beamten waren zunächst eingesetzt worden, um Staus während der Brückensperrung zu entzerren und für Sicherheit zu sorgen. Nun bleiben sechs von ihnen dauerhaft im Dienst – mit Fokus auf die Verkehrsüberwachung.
Die Sperrung hatte den Autoverkehr von der Autobahn auf kleinere Straßen umgelenkt, was dort zu schweren Schäden führte. Verärgerte Autofahrer nahmen teils illegale Abkürzungen oder fuhren überhöht, um Zeit zu sparen. Dieses Verhalten wirft weiterhin Fragen zur Verkehrssicherheit auf – selbst wenn die Brücke bald wieder befahrbar ist.
Trotz der beibehaltenen Kräfte zeichnen sich weitere Behinderungen ab: Im nächsten Jahr werden acht wichtige Straßenabschnitte im Kreisgebiet voll gesperrt, sodass die Verkehrsprobleme über die Brückenfreigabe hinaus anhalten.
Die verbliebenen Beamten sollen helfen, den anhaltenden Verkehrsdruck zu bewältigen. Doch das Straßennetz bleibt belastet: Die bereits durch den Umleitungsverkehr geschwächten Nebenrouten müssen nun zusätzliche Sperrungen verkraften. Ob weitere Kräfte zur Bewältigung dieser Herausforderungen abgestellt werden, steht noch nicht fest.






