Massive FKS-Razzien in Hotels und Gastronomie gegen illegale Beschäftigung
Anna SchmittMassive FKS-Razzien in Hotels und Gastronomie gegen illegale Beschäftigung
Die Finanzkontrolle illegaler Arbeit (FKS) hat eine Reihe unangekündigter Kontrollen in der deutschen Hotel- und Gastronomiebranche gestartet. Mit über 2.600 eingesetzten Mitarbeitenden zielen die Überprüfungen darauf ab, illegale Beschäftigungspraktiken aufzudecken und die Einhaltung der Arbeitsgesetze sicherzustellen.
Die FKS nimmt damit eine der größten und arbeitsintensivsten Branchen des Landes ins Visier. Die Prüferinnen und Prüfer kontrollieren, ob Betriebe ihren Sozialversicherungspflichten nachkommen, den gesetzlichen Mindestlohn zahlen und die Arbeitszeiten korrekt dokumentieren. Seit dem 1. Januar 2025 liegt der bundesweite Mindestlohn bei 12,82 Euro pro Stunde.
Zudem wird überprüft, ob Beschäftigte die vorgeschriebenen Ausweisdokumente mitführen und vorlegen. Die Kontrollen umfassen Gespräche mit Mitarbeitenden sowie umfassende Prüfungen der Betriebsunterlagen. Fälle von unrechtmäßig bezogenen Sozialleistungen oder Schwarzarbeit werden zur weiteren Verfolgung gemeldet.
Die Ergebnisse der heutigen Schwerpunktkontrollen werden voraussichtlich Anfang nächster Woche in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Mit der Aktion will die FKS Arbeitsvorschriften durchsetzen und Ausbeutung in diesem wichtigen Wirtschaftssektor verhindern. Detaillierte Erkenntnisse, einschließlich etwaiger Verstöße, sollen in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Wie viele Betriebe genau überprüft werden, hat die Behörde bisher nicht mitgeteilt.






