Mit zehn Jahren zum Grammy: Aura Simmons schreibt Musikgeschichte
Aura Simmons hat Geschichte geschrieben: Als jüngste Solokünstlerin überhaupt gewann sie einen Grammy. Mit nur zehn Jahren brach sie den bisherigen Rekord von Blue Ivy Carter. Den Sieg errang sie im Februar in der Kategorie "Bestes Kinder-Musikalbum" für Harmony – ein Werk, das sie gemeinsam mit ihrem Vater Harold Simmons II, bekannt unter dem Künstlernamen Fyücht, schuf.
Über zwei Jahre arbeiteten Aura und ihr Vater an Harmony, einem 13 Tracks umfassenden Album voller Lieder über Selbstbestimmung und Selbstliebe. Besonders hervorzuheben ist der Song Ich bin Liebe, ich bin Licht, der Themen wie Selbstvertrauen und Positivität aufgreift. Ihr kreativer Prozess begann bereits Jahre zuvor, als Simmons – der nie vorgehabt hatte, Kindermusik zu produzieren – erste Aufnahmen mit der damals etwa sechsjährigen Aura machte.
An einem ganz normalen Dienstag probten die beiden oft vor der Schule in ihrem Kellerstudio. Ihre Hingabe zahlte sich aus, als sie bei der Grammy-Verleihung auf der Bühne standen – Aura in einem leuchtend gelben Kleid, mit passendem goldenen Stirnband und grün-gelben Perlen im Haar.
Ihr Erfolg wirkt bereits inspirierend: Zaiya Willis, Aurás beste Freundin, träumt seitdem – nach dem Sieg auf TikTok gesehen – davon, Ingenieurin zu werden und selbst einen Grammy zu gewinnen. Aurás Banknachbar Pragat Patel hingegen zeigt wenig Interesse an den Auszeichnungen.
An diesem Wochenende werden Aura und ihr Vater im National Museum of African American Music in Nashville für ihre bahnbrechende Leistung geehrt.
Aurás Grammy-Sieg markiert einen Meilenstein der Musikgeschichte. Der Erfolg des Albums und ihr wachsender Einfluss unterstreichen die Bedeutung ihres Schaffens. Mit der Anerkennung durch das National Museum of African American Music setzt ihre Geschichte weiterhin Maßstäbe – und begeistert junge Künstler:innen und Zuhörer:innen gleichermaßen.






