Mönchengladbachs Briefwahl entscheidet über Olympia-Träume der Region Rhein-Ruhr
Amelie SchmidtMönchengladbachs Briefwahl entscheidet über Olympia-Träume der Region Rhein-Ruhr
Mönchengladbach stimmt per Briefwahl überOlympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr ab
Mönchengladbach bereitet sich auf eine entscheidende Briefwahl vor, in der die Bürger über die Beteiligung der Stadt an der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen Spiele 2036 entscheiden. Die Einwohner stimmen ab, ob ihre Stadt Teil des Vorhabens werden soll.
Die Abstimmung findet ausschließlich per Post statt. Bis Sonntag, den 29. März, erhalten alle Wahlberechtigten ihr Wahlpaket. Dieses enthält einen Stimmzettel, einen blauen Umschlag für die Stimme, eine Wahlbenachrichtigung, einen roten Rückumschlag sowie ein Informationsblatt der Stadt. Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis Mittwoch, den 15. April, um 16:00 Uhr eingegangen sein.
Wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger sowie EU-Bürger ab 16 Jahren, die mindestens 16 Tage vor der Abstimmung in Mönchengladbach gemeldet sind. Die Stadt zählt derzeit 267.213 Einwohner, doch wie viele davon tatsächlich wahlberechtigt sind, steht noch nicht fest. Damit das Ergebnis Gültigkeit erlangt, müssen mindestens 10 % der Wahlberechtigten – etwa 20.400 "Ja"-Stimmen – abgegeben werden.
Die Auszählung beginnt am Sonntag, den 19. April, um 16:00 Uhr im Briefwahlzentrum am Berufskolleg Volksgartenstraße. Das Ergebnis entscheidet, ob Mönchengladbach im weiteren Bewerbungsprozess der Region eine Rolle spielen wird.
Die Gültigkeit des Referendums hängt davon ab, ob die Mindestbeteiligung von 10 % erreicht wird. Bei einer Zustimmung würde die Stadt ihre Sportstätten in die Bewerbung einbringen – unter anderem könnte dann olympisches Hockey in Mönchengladbachs Stadien stattfinden. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Wählern, deren Stimmen Mitte April ausgezählt werden.






