Neuer Sicherheitsplan für Schulen: Was sich in der Region jetzt ändert
Amelie SchmidtNeuer Sicherheitsplan für Schulen: Was sich in der Region jetzt ändert
Der Stadtrat hat einen neuen Sicherheitsplan für örtliche Schulen verabschiedet. Am 24. September 2025 gaben die Verantwortlichen grünes Licht für das Konzept "Schule als sicherer Ort", um Schutz- und Präventionsmaßnahmen zu verbessern. Die Initiative wird schrittweise umgesetzt, wobei zunächst dringende Fälle und Schulen mit pädagogischer Unterstützungsbereitschaft im Fokus stehen.
In der ersten Phase sind sowohl bauliche Maßnahmen als auch Bildungsprogramme vorgesehen. An 14 von insgesamt 682 Schulen werden neue Schließzylinder mit Drückergarnituren eingebaut, während gleichzeitig die Außenbeschilderung an denselben Standorten optimiert wird. Die technischen Änderungen schlagen mit rund 147.400 Euro zu Buche.
Im Bereich Prävention bieten 21 Schulen Fortbildungen für Lehrkräfte zur Gewaltprävention an. Zudem nehmen alle Drittklässler an Grund- und Förderschulen an Programmen teil, die sich mit sexualisierter Gewalt befassen. Die Kosten für diese pädagogischen Maßnahmen werden auf etwa 258.600 Euro geschätzt.
Das Projekt startet mit den als besonders dringlich eingestuften Schulen. Weitere können sich beteiligen, sofern sie die Kriterien für pädagogische Unterstützung erfüllen. Der Fortschritt wird jährlich überprüft, um die Wirkung der Veränderungen zu bewerten.
Die kombinierten Investitionen in Schlösser, Beschilderung und Schulungen stellen eine abgestimmte Anstrengung dar, die Sicherheit an Schulen zu erhöhen. Regelmäßige Evaluationen sollen zeigen, wie wirksam die Maßnahmen in der Praxis sind. Langfristig strebt die Stadt ein sicheres Umfeld für Schülerinnen, Schüler und das Personal an.






