15 April 2026, 14:09

Neun Kandidaten kämpfen um die Zukunft des deutschen Buchhandels

Eine Gruppe von Menschen in einem beruflichen Setting klatscht und feiert, während eine Frau in der Mitte ein Zertifikat hält und eine Medaille um den Hals trägt.

Neun Kandidaten kämpfen um die Zukunft des deutschen Buchhandels

Neun Kandidaten bewerben sich um fünf Vorstandsposten beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Die gewählten Mitglieder werden von 2025 bis 2028 amtieren. Auf der Liste stehen erfahrene Persönlichkeiten aus den Bereichen Verlagswesen, Einzelhandel und Distribution aus dem gesamten Land.

Zu den Nominierten gehört Robert Schefenacker, kaufmännischer Direktor des S. Fischer Verlags. An seiner Seite stehen Katja Berger, Geschäftsführerin von HarperCollins Deutschland, sowie Birte Hackenjos, Vorstandsvorsitzende der Haufe Group SE. Ihre Karrierewege umfassen führende Verlagshäuser und Unternehmensspitzen.

Auch Buchhändler sind im Rennen. André Mannchen führt die Buchhandlung Schkeuditz in Schkeuditz, während Lucia Bornhofen die Bornhofen Buchhandlung in Gernsheim leitet. Beide bringen praktische Einblicke aus dem Buchhandel mit.

Vertreten sind zudem Distribution und regionale Interessen. Stefan Könemann, Geschäftsführer der Barsortiment Könemann Vertriebs GmbH, steht seit Langem dem Landesverband Nordrhein-Westfalen vor. Alyna Wnukowsky, Sprecherin der Geschäftsführung bei Libri, ergänzt das Feld mit Großhandels-Know-how. Klaus Kowalke, Vorstandsmitglied der Buchhandlung Lessing und Kompanie in Chemnitz, vertritt die ostdeutsche Buchhandelslandschaft.

Der jüngste Kandidat ist Sebastian Guggolz, Gründer des Guggolz Verlags in Berlin im Jahr 2014. Seit 2022 zeichnet er bei S. Fischer für die Klassiker-Reihe verantwortlich und vereint damit Erfahrungen aus Independent- und Großverlagswelt.

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Die Wahl entscheidet über die Führung des Börsenvereins für die kommenden drei Jahre. Der neue Vorstand wird sich aus Verlagsmanagern, Buchhändlern und Distributoren zusammensetzen. Ihre Entscheidungen werden die Rahmenbedingungen des deutschen Buchmarkts ab 2025 prägen.

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