04 April 2026, 10:04

NRW verzeichnet höchsten Inflationsstand 2023 mit 2,3 Prozent im September

Liniengraph, der den Verbraucherpreisindex für alle städtischen Verbraucher (ohne Nahrungsmittel und Energie) neben dem effektiven Federal Funds Rate über die Zeit zeigt, mit Jahren auf der x-Achse und Inflationsrate auf der y-Achse.

Inflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch - NRW verzeichnet höchsten Inflationsstand 2023 mit 2,3 Prozent im September

Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) stiegen im September 2023 um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit erreichte die jährliche Inflationsrate im Land den höchsten Stand des Jahres 2023 – deutlich niedriger jedoch als der Anstieg von 7,1 Prozent, der 2022 verzeichnet worden war.

Die Preisentwicklung verlief in den verschiedenen Bereichen unterschiedlich. Lebensmittel verteuerten sich in NRW um 2,1 Prozent, wobei die Preise für Obst mit einem Plus von 7,1 Prozent am stärksten stiegen. Auch Milchprodukte und Eier wurden teurer und legten um 3,8 Prozent zu.

Deutliche Preisanstiege gab es zudem bei Beherbergungsdienstleistungen (+7,2 Prozent) sowie bei Versicherungsleistungen (+6,4 Prozent). Allerdings sanken nicht alle Kosten: Heizöl verbilligte sich um 5,5 Prozent und entlastete so die Haushaltskassen.

Noch im August 2023 hatte die Inflationsrate in NRW bei 2,0 Prozent gelegen. Bundesweit lag die Teuerungsrate im September 2024 bei etwa 1,9 Prozent, der Verbraucherpreisindex blieb mit 119,7 Punkten (Basisjahr 2020 = 100) unverändert zum Vormonat. Für NRW lagen im September 2024 keine spezifischen Daten vor, was direkte Vergleiche erschwert.

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Die Inflationsrate von 2,3 Prozent in NRW im September 2023 zeigte ein gemischtes Bild aus steigenden und sinkenden Preisen. Während Grundgüter wie Lebensmittel und Wohnen teurer wurden, dämpften rückläufige Energieausgaben – etwa für Heizöl – die Belastung leicht. Die Zahlen spiegeln anhaltende wirtschaftliche Verschiebungen wider, die jedoch weniger ausgeprägt ausfielen als im Vorjahreshöchststand.

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