Obdachloser riskiert Katastrophe auf Wittener Bahnsteig – Notbremsung verhindert Schlimmeres
Amelie SchmidtObdachloser riskiert Katastrophe auf Wittener Bahnsteig – Notbremsung verhindert Schlimmeres
Obdachloser löst gefährlichen Zwischenfall am Wittener Hauptbahnhof aus
Am 7. Oktober hat ein Obdachloser am Hauptbahnhof von Witten einen gefährlichen Vorfall verursacht. Der 37-Jährige wurde beobachtet, wie er sich mit ausgebreiteten Armen auf den Gleisen aufhielt, während ein Regionalzug herannahte. Die Bundespolizei griff schnell ein, um eine Kollision zu verhindern, und hat Ermittlungen eingeleitet.
Der Vorfall ereignete sich gegen 14:35 Uhr, als der Lokführer des RB 40 den Mann auf den Schienen bemerkte. Der 34-jährige Zugführer leitete sofort eine Notbremsung ein und brachte den Zug gerade noch rechtzeitig zum Stehen. Bundespolizisten trafen am Einsatzort ein und fanden einen polnischen Staatsbürger auf dem Bahnsteig vor.
Der Verdächtige wurde aus dem Bahnhof geleitet und erhielt ein Betretungsverbot. Die Behörden haben inzwischen ein Verfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Bochum sucht nun nach dem aktuellen Aufenthaltsort des Mannes.
Moderne Züge können nicht ausweichen und sind oft erst zu hören, wenn es für eine Reaktion zu spät ist. Zwar werden keine genauen Zahlen zu gefährlichem Verhalten in Bahnanlagen veröffentlicht, doch die Deutsche Bahn verzeichnete allein im Jahr 2025 rund 3.000 Übergriffe von Fahrgästen auf Mitarbeiter. Die Bundespolizei hat im Rahmen der laufenden Untersuchungen einen Bericht für die Auftragsbehörde erstellt.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden versuchen, den beteiligten Obdachlosen ausfindig zu machen. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren durch unbefugtes Betreten der Gleise – nur die Notbremsung verhinderte eine mögliche Tragödie. Die Bundespolizei betonte nach dem Ereignis erneut die Bedeutung der Bahnsicherheit.






