30 April 2026, 16:21

Osnabrücks Karneval schreibt Geschichte mit erstem Prinzenpaar aus zwei Männern

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einem festlichen Karneval, betitelt mit "le carnaval d'un merle blanc."

Osnabrücks Karneval schreibt Geschichte mit erstem Prinzenpaar aus zwei Männern

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Die diesjährige Wahl markiert einen mutigen Schritt, denn das Duo verkörpert sowohl Vielfalt als auch Tradition. Das diesjährige Karnevalsmotto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" spiegelt den Geist der Inklusion wider, der die Feierlichkeiten prägt.

Das Komitee brach mit der Tradition, indem es zwei Männer auswählte, die gemeinsam als Prinzen regieren. Einer von ihnen, Prinz Yut I., ist zudem die erste königliche Figur in der Geschichte des Karnevals, die einen ausländischen Pass besitzt. Der in Thailand geborene Prinz verleiht den Festlichkeiten mit seinem Hintergrund eine internationale Note.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung und bezeichnete das Duo als Symbol für Freude und Freiheit. Sie betonte ihre Rolle darin, alle Menschen dazu zu ermutigen, sie selbst zu sein. Der Karneval, der seit Langem für seine lebendige und offene Atmosphäre bekannt ist, unterstreicht nun sichtbarer denn je sein Engagement für Vielfalt.

Die Ernennung zweier Prinzen – darunter einer mit Wurzeln außerhalb Deutschlands – deutet auf einen Wandel in den Karnevalstraditionen hin. Ihre Regentschaft steht im Einklang mit den inklusiven Werten der Veranstaltung und stärkt die Botschaft der Akzeptanz. Veranstalter und lokale Verantwortliche haben klar gemacht: Bei den diesjährigen Feierlichkeiten geht es um Einheit in all ihren Facetten.

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