Polizei kontrolliert rücksichtslose Fahrer im Rhein-Kreis Neuss mit drastischen Ergebnissen
Lea HartmannPolizei kontrolliert rücksichtslose Fahrer im Rhein-Kreis Neuss mit drastischen Ergebnissen
Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss führte im Rahmen der "Gurt"-Sicherheitswoche der Roadpol Verkehrskontrollen zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit durch. Beamte richteten festen Kontrollposten und Streifen ein, um das Fahrverhalten zu überwachen. Zudem präsentierten sie die Buchstaben des Hashtags #LEBEN, um auf die Gefahren von rücksichtslosem Fahren und die Folgen von Unfällen aufmerksam zu machen.
Ein fester Kontrollpunkt befand sich an der Kreuzung Hammer Landstraße und Batteriestraße in Neuss. Am Nachmittag folgten mobile Streifen, um weitere Gebiete abzudecken. Während der Aktion dokumentierten die Beamten 39 Verkehrsverstöße, darunter sechs Fälle, in denen Autofahrer nicht angegurtet waren.
Raserei stellte ein besonderes Problem dar: 129 Fahrer wurden mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Ziel der Kontrollen war es, die Einhaltung der Gurtpflicht durchzusetzen und riskantes Fahrverhalten zu reduzieren. Laut der Unfallforschung der Versicherer (UDV) könnten durch korrekte Nutzung von Rückhaltesystemen jährlich rund 200 Menschenleben in Deutschland gerettet und 1.500 schwere Verletzungen verhindert werden.
Die Kampagne verband Überwachungsmaßnahmen mit Aufklärungsarbeit. Mit den #LEBEN-Buchstaben erinnerten die Beamten die Autofahrer an ihre Verantwortung im Straßenverkehr. Die Ergebnisse zeigten, dass es in der Region weiterhin Herausforderungen bei der Geschwindigkeitsbegrenzung und der Gurtpflicht gibt.