Rassistischer Angriff im Rombergpark: Zwei Frauen nach Musik-Provokation verletzt
Anna HuberRassistischer Angriff im Rombergpark: Zwei Frauen nach Musik-Provokation verletzt
Ein friedlicher Abend im Rombergpark eskalierte in Gewalt, nachdem zwei Männer rassistische Musik abspielten und eine Gruppe von Picknickern belästigten. Bei dem Vorfall wurden zwei junge Frauen verletzt. Die Polizei hat nun Maßnahmen gegen die Tatverdächtigen ergriffen.
Sechs Personen hielten sich gegen 20:45 Uhr zu einem Picknick im Rombergpark auf, als zwei sichtbar alkoholisierte Männer über einen tragbaren Lautsprecher Lieder mit rassistischen Texten abspielten. Die Männer machten zudem Gesten in Richtung der Gruppe, woraufhin zwei Frauen sie zur Rede stellten. Es kam zu einer hitzigen verbalen Auseinandersetzung, während der die Männer die Frauen rassistisch beschimpften.
Die Lage spitzte sich zu, als sich die Gruppe entschied, den Park zu verlassen. Die beiden Männer folgten ihnen und setzten ihre Beleidigungen fort. In der Nähe des Eingangs zum Kirschblütenweg griff einer der Tatverdächtigen – ein 20-Jähriger – die beiden 20-jährigen Frauen mit den Fäusten an.
Die Polizei identifizierte die Angreifer später als zwei Dortmunder im Alter von 20 und 21 Jahren. Beide waren bisher nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten und hatten keine bekannten Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen. Der 20-jährige Haupttäter wurde in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern, während der 21-Jährige ein Betretungsverbot für das Gebiet erhielt.
Den Männern werden nun Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden das volle Ausmaß des Vorfalls aufklären. Die Opfer erhielten nach dem Angriff medizinische Versorgung.






