RB Leipzig pokert um Rocco Reitz – doch Gladbachs Preisvorstellung bleibt hart
Amelie SchmidtRB Leipzig pokert um Rocco Reitz – doch Gladbachs Preisvorstellung bleibt hart
RB Leipzig hegt seit Langem Interesse an Borussia Mönchengladbachs Rocco Reitz, doch die Verhandlungen über die Zukunft des Mittelfeldspielers bleiben ungewiss. Der 23-Jährige verfügt zwar über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro, doch Leipzig drängt auf eine niedrigere Ablösesumme. Unterdessen zeigt sich Gladbachs Sportdirektor offen für mögliche Transfergespräche.
Reitz' aktuelle Saison verlief bisher unter den Erwartungen. Obwohl er in Abwesenheit von Tim Kleindienst als interimistischer Mannschaftskapitän fungierte, gelangen ihm in 27 Pflichtspielen lediglich zwei Vorlagen. Sein einziges verpasstes Spiel resultierte aus einer Gelbsperre, doch die Rote Karte in der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München am 7. März unterstrich zusätzlich seine Formschwäche.
Dass Leipzig an Reitz interessiert ist, gilt als offenes Geheimnis – doch der Verein hält die 25-Millionen-Klausel für überteuert. Medienberichten zufolge strebt der Klub eine deutliche Reduzierung der Summe an, statt den vollen Betrag zu zahlen. Sein Leistungsabfall könnte Gladbachs Verhandlungsposition schwächen, da die Mannschaft um den Klassenerhalt kämpft: Aktuell steht sie auf Platz 12, nur einen Punkt über dem Relegationsrang.
Gladbachs Sportdirektor Rouven Schröder hat Gespräche nicht ausgeschlossen. Da Reitz' Vertrag noch bis 2028 läuft, hinge ein Wechsel maßgeblich davon ab, ob Leipzig bei der Ablöse nachgibt.
Die Pattsituation um Reitz' Zukunft dreht sich um Leipzigs Forderung nach einem Nachlass und Gladbachs Zwang, die Finanzen im Abstiegskampf zu konsolidieren. Sollte eine Einigung gelingen, könnte der Mittelfeldspieler für weniger als seine Freigabeklausel wechseln. Vorerst bleiben beide Vereine in einer abwartenden Haltung.