05 April 2026, 10:04

Sechs neue Legenden in der Hall of Fame des deutschen Fußballs geehrt

Ein silbernes Abzeichen mit einem roten Stern und Text, Emblem der Olympischen Spiele 1949 in Deutschland.

Sechs neue Legenden in der Hall of Fame des deutschen Fußballs geehrt

Sechs Fußballlegenden wurden in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen. Bei der feierlichen Zeremonie wurden Spieler und Trainer geehrt, deren Karrieren den Sport nachhaltig geprägt haben. Darunter befanden sich Weltmeister, Europameister und ein Torhüter, der zur Ikone des englischen Fußballs wurde.

Zu den neuen Mitgliedern zählen Bastian Schweinsteiger, Horst Hrubesch, Otto Rehhagel, Jupp Heynckes, Guido Buchwald und Bert Trautmann. Ihre Erfolge umfassen Jahrzehnte – von Vereinserfolgen bis zu internationalen Triumphen.

Bastian Schweinsteiger, bekannt für seine Führungsstärke im Mittelfeld, spielte eine Schlüsselrolle beim WM-Titel Deutschlands 2014. Philipp Lahm lobte später seine Leistung im Finale als entscheidend. Bei der Verleihung zeigte sich Schweinsteiger sichtbar gerührt, als er die Auszeichnung entgegennahm.

Horst Hrubesch, ein torgefährlicher Stürmer, machte in seiner Rede Scherze über sein Alter. Er betonte schmunzelnd, sich trotz der Jahre noch stark zu fühlen. Seine Tore verhalfen dem Hamburger SV 1983 zum Sieg im Europapokal der Landesmeister.

Otto Rehhagel führte Griechenland überraschend zum EM-Titel 2004. Seine taktische Brillanz verschaffte ihm europaweite Anerkennung. Jupp Heynckes hingegen führte den FC Bayern München 2013 zum historischen Triple – mit dem Gewinn von Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal in einer Saison.

Guido Buchwald gehörte zur Weltmeistermannschaft von 1990. Seine defensiven Fähigkeiten machten ihn zu einem der prägendsten Spieler seiner Zeit.

Die Geschichte von Bert Trautmann bleibt eine der bemerkenswertesten im Fußball. Als junger deutscher Kriegsgefangener wurde er vom Trainer Jack Friar entdeckt, der ihn als Torwart verpflichtete. Nach seiner Freilassung heiratete er Friars Tochter Margaret und unterschrieb trotz heftiger Proteste bei Manchester City. Eine schwere Nackenverletzung im FA-Cup-Finale 1956 festigte seinen Legendenstatus. Obwohl er mit dem tragischen Tod seines Sohnes konfrontiert war, wurde er zu einem der beliebtesten Spieler Englands. In diesem Jahr wäre er 101 Jahre alt geworden.

Die Hall of Fame zählt nun insgesamt 53 Mitglieder.

Die Aufnahmezeremonie würdigte Karrieren, die die Fußballgeschichte geprägt haben. Jeder Geehrte hinterließ auf seine Weise Spuren – vom Vereinserfolg bis zum internationalen Ruhm. Ihr Vermächtnis inspiriert bis heute Spieler und Fans gleichermaßen.

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