Solingen fällt im Standortranking zurück – was die Stadt jetzt ändern muss
Anna SchmittSolingen fällt im Standortranking zurück – was die Stadt jetzt ändern muss
Solingen rutscht im Standortranking von Die Deutsche Wirtschaft um drei Plätze auf Rang 72 ab
Die Stadt schneidet zwar weiterhin mit einer Lebensqualitätsnote von 1,9 gut ab, doch bei Infrastruktur, Arbeitsmarkt und Verwaltung erreichte sie nur 3,4 von 5 Punkten.
Laut Ranking beherbergt Solingen 23 der 10.000 umsatzstärksten deutschen Mittelständler und liegt damit bundesweit auf Platz 49. Zudem sind hier drei globale Marktführer sowie drei Unternehmen aus Zukunftsbranchen ansässig.
Die Wirtschaftsförderung erhielt die Bewertung „befriedigend“. Dennoch kritisiert FDP-Fraktionschef Jürgen Albermann das Fehlen eines klaren Wirtschaftsmasterplans. Er fordert schnellere Baugenehmigungen und mehr digitale Prozesse in der Verwaltung.
Die FDP regt zudem an, die hohe Lebensqualität gezielt für die Anwerbung regionaler Fachkräfte zu nutzen. Durch familienfreundlichere Infrastruktur solle die Stadt attraktiver für qualifizierte Arbeitskräfte werden.
Der Rückgang im Ranking unterstreicht Solingens Herausforderungen bei Infrastruktur und Verwaltung. Die FDP-Vorschläge zielen darauf ab, die Attraktivität für Unternehmen und Beschäftigte zu steigern. Die starke Unternehmensbasis und Lebensqualität bleiben jedoch zentrale Stärken der Stadt.






