12 March 2026, 06:03

Spätes Arsenal-Remis gegen Leverkusen löst Elfmeter-Eklat in der Champions League aus

Ein Schiedsrichter spricht mit zwei Fussballspielern auf einem Rasenfeld, einer hält einen Ball.

Bayerns Wut über späten Arsenal-Elfmeter: "Offensichtlich keiner" - Spätes Arsenal-Remis gegen Leverkusen löst Elfmeter-Eklat in der Champions League aus

Arsenal erkämpft spätes Remis gegen Bayer Leverkusen in hitzigem Champions-League-Achtelfinale

Ein umstrittenes Elfmeterpfiff in der 89. Minute bescherte Arsenal ein spätes 1:1 gegen Bayer Leverkusen und löste bei den Deutschen Empörung aus. Die Leverkusener hatten über weite Strecken dominiert, verließen den Platz jedoch frustriert über die Schiedsrichterentscheidung.

Die Hausherren gingen in der 54. Minute durch ihren Kapitän in Führung und setzten Arsenal damit unter Druck. Lange Zeit kontrollierten sie das Spiel, doch in den Schlussminuten entglitt ihnen der Sieg.

Der ehemalige Leverkusener Kai Havertz verwandelte den Strafstoß eiskalt und glich damit aus. Die Elfmeterentscheidung brachte die Spieler und das Betreuerteam von Leverkusen zur Weißglut – sie umringten den Unparteiischen sofort protestierend. Trainer Kasper Hjulmand zeigte sich später unmissverständlich: "Die Entscheidung war falsch."

Auch Verteidiger Robert Andrich teilte die Wut und argumentierte, der Kontakt sei minimal gewesen und der Arsenal-Spieler habe seinen Sturz verzögert. Sportdirektor Simon Rolfes kritisierte die inkonsistenten Maßstäbe der Schiedsrichter in europäischen Wettbewerben. Eine offizielle Stellungnahme von Referee Halil Umut Meler steht noch aus.

Nun richtet Leverkusen den Blick auf das Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München am kommenden Samstag. Das Rückspiel gegen Arsenal findet nächste Woche in London statt – bei einem ausgeglichenen 1:1 nach dem Hinspiel.

Die umstrittene Elfmeterentscheidung überschattete Leverkusens starke Leistung und kostete die Mannschaft den verdienten Sieg. Jetzt muss sich das Team sammeln, um gegen Bayern München zu bestehen und sich auf das entscheidende Rückspiel in London vorzubereiten. Die Kontroverse erhöht die Spannung in einem ohnehin schon brisanten Champions-League-Kracher.

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