04 April 2026, 00:29

Strengere Regeln: Wer haftet jetzt beim Transport von Nutztieren in Deutschland?

Ein altes Buchcover mit einem Pferd, einem Rinder- und einem Schafmedizinschrank und der Aufschrift "Pferd-, Rinder- und Schafmedizin".

Strengere Regeln: Wer haftet jetzt beim Transport von Nutztieren in Deutschland?

Neue Vorschriften für den Transport von Tieren verschärfen die Kontrollen in Deutschland

Die Befreiung von Genehmigungspflichten für den Transport von Nutztieren wurde nach wiederholten Verstößen gegen Transportstandards abgeschafft. Künftig trägt der Auftraggeber des Transports die volle Verantwortung für das Wohl der Tiere während der Beförderung.

Bisher konnten einige Viehtransporte ohne spezielle Erlaubnis durchgeführt werden. Doch anhaltende Verstöße führten zu einer strengeren Überwachung. Die Änderung bedeutet, dass nun jeder Handel mit Rindern einer offiziellen Genehmigung bedarf.

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Das Unternehmen, das den Transport organisiert – selbst wenn es die Tiere nicht selbst befördert –, muss für deren Wohl sorgen. Dazu gehören die Auswahl des Transportunternehmens und die Festlegung der Transportbedingungen. Zwar müssen die Transporteure die Vorschriften einhalten, doch die organisierende Partei bleibt rechtlich für die Behandlung der Tiere verantwortlich.

Die genauen rechtlichen Bestimmungen nach §11 Abs. 1 des deutschen Tierschutzgesetzes sind für die Öffentlichkeit weiterhin nicht eindeutig geklärt. Die neuen Regeln bestätigen jedoch, dass kein gewerblicher Handel mit Wirbeltieren ohne entsprechende Genehmigung stattfinden darf.

Mit der Abschaffung der Genehmigungsausnahmen wird die Verantwortung klar auf die Transportorganisatoren verlagert. Käufer und Verkäufer von Nutztieren müssen nun vor jedem Tiertransport eine offizielle Erlaubnis einholen. Verstöße gegen die aktualisierten Vorschriften werden mit Strafen geahndet.

AKTUALISIERUNG

Bundesrat Demands EU-Wide Animal Welfare Guarantees for Exports

German federal authorities have intensified pressure for stricter international animal transport standards. Key developments include:

  • The Bundesrat passed a resolution in September 2025 demanding third countries guarantee EU-level animal welfare for imports.
  • North Rhine-Westphalia spearheaded the initiative, calling for binding commitments from non-EU nations to match EU transport rules.
  • The resolution emphasizes that live animal exports should only occur if destination countries provide verifiable compliance with international animal welfare codes.