20 April 2026, 08:04

Wiederholungstäter mit 100 Straftaten am Bielefelder Hauptbahnhof gefasst

Drei Polizeibeamte stehen vor einem Gebäude, wobei ein Mann in der Mitte ein Papier hält, flankiert von Säulen und umgeben von Fahrzeugen, Menschen, Bäumen und Gebäuden unter dem Himmel.

Wiederholungstäter mit 100 Straftaten am Bielefelder Hauptbahnhof gefasst

Ein 23-jähriger Pole ist am Hauptbahnhof Bielefeld festgenommen worden, nachdem er ohne gültiges Ticket in einen ICE eingestiegen war. Wie sich später herausstellte, hatte er mehr als 100 Straftaten in seiner Akte und war in diesem Jahr bereits einmal abgeschoben worden.

Der Vorfall ereignete sich am 13. Mai, als der Mann mit einem ICE von Hannover nach Bielefeld reiste. Da er kein Ticket vorweisen konnte, wurde er von Beamten der Bundespolizei kontrolliert.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass er in 14 verschiedenen Verfahren bei sieben Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Die meisten Vorwürfe betrafen Eigentumsdelikte und Körperverletzung.

Weitergehende Ermittlungen förderten eine Vorgeschichte von über 100 Straftaten seit 2017 zutage. Das Ausländeramt Aurich hatte ihm zuvor die Freizügigkeit entzogen und ein unbeschränktes Einreiseverbot für Deutschland verhängt. Dennoch war er nach seiner Abschiebung nach Polen im Februar 2024 erneut in das Land eingereist.

Die Bundespolizei nahm den Mann am Bahnhof in Gewahrsam. Er befindet sich nun in Polizeigewahrsam und wartet auf eine erneute Abschiebung.

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Wegen seiner kriminellen Vergangenheit und der vorherigen Abschiebung droht ihm die umgehende Ausreise aus Deutschland. Seine Festnahme unterstreicht die konsequente Vorgehensweise der Behörden gegen Wiederholungstäter mit Einreiseverbot.

Quelle