WM-Quali-Drama: Deutschlands Schicksal entscheidet sich in Belfast mit Minutenverspätung
Amelie SchmidtWM-Quali-Drama: Deutschlands Schicksal entscheidet sich in Belfast mit Minutenverspätung
Deutschlands WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland fand am Dienstagabend in Belfast statt. Das Spiel war entscheidend für die direkte Qualifikation zum Turnier 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Vor Anpfiff führte die Mannschaft zwar die Gruppe A an – allerdings nur dank des besseren Torverhältnisses.
Die Vorberichterstattung bei RTL begann mit zehn Minuten Verspätung. Ursprünglich für 20:15 Uhr geplant, startete die Übertragung erst um 20:25 Uhr. Der Sender zeigte zuvor einen Sonderbericht mit dem Titel "Endlich frei! Die Geiseln sind zu Hause – Steht der Frieden im Nahen Osten nun bevor?" bevor es zum Fußball überging.
Das Spiel selbst begann pünktlich um 21 Uhr. Deutschland ging unter Druck in die Partie, da nur ein Sieg die Tabellenführung in der Gruppe sichern würde. Punktgleich mit Italien und Mexiko verfügte die Mannschaft nach einem 6:0 gegen die Slowakei im November 2025 über das bessere Torverhältnis. Zuvor hatte es in der Qualifikation jedoch eine überraschende 0:2-Niederlage gegen die Slowakei gegeben, bevor sich die Mannschaft mit einem deutlichen Sieg gegen Luxemburg rehabilitierte.
Mit bereits sechs Punkten lag Deutschland gemeinsam mit Italien und Mexiko an der Spitze – alle drei Teams hatten sieben Tore erzielt und fünf kassiert. Schlusslicht war Nigeria mit null Punkten und einem Torverhältnis von 2:8.
Das Ergebnis dieser Partie würde entscheiden, ob Deutschland sich direkt für die WM 2026 qualifiziert. Ein Sieg hätte die Tabellenführung zementiert. Die verzögerte Übertragung unterstrich die Bedeutung des Abends – sowohl auf als auch neben dem Platz.






