17 March 2026, 22:04

Zollfahnder decken illegale Beschäftigung und Menschenhandel in Aachener Gastronomie auf

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite, Bäumen, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Zollfahnder decken illegale Beschäftigung und Menschenhandel in Aachener Gastronomie auf

Zollfahndungsamt Aachen kontrolliert Gastronomiebetriebe im Kampf gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung

Im Rahmen einer europaweiten Aktion gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung hat das Hauptzollamt Aachen im September Kontrollen in örtlichen Gastronomiebetrieben durchgeführt. Die Überprüfungen fanden im Zuge grenzüberschreitender Kontrolltage statt, die sich gezielt gegen Arbeitsausbeutung und kriminelle Netzwerke richteten. Beamte besuchten Restaurants und Imbisse in Aachen, Euskirchen und Heinsberg.

Während der Aktion wurden 56 Personen in 13 Betrieben überprüft. Die Kontrollen führten zu 17 Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen illegalen Aufenthalts, Verstößen gegen den Mindestlohn, vorenthaltenem Lohn und mangelhafter Arbeitszeiterfassung.

In Euskirchen wurde eine gesuchte Person festgenommen und der Polizei übergeben. Zudem wurden in demselben Kreis drei Strafanzeigen erstattet. Darüber hinaus mussten 20 Personen ihre Identität nachweisen.

Die Maßnahme war Teil einer größeren europäischen Initiative, an der sich im September 2023 26 Länder und Regionen beteiligten. Unter dem Dach der EU-Operation EMPACT zielt die gemeinsame Aktion darauf ab, kriminelle Gruppen zu zerschlagen, die in Menschenhandel und Arbeitsausbeutung verwickelt sind. Das Hauptzollamt Aachen nimmt regelmäßig an diesen Kontrolltagen teil, um illegale Beschäftigung zu bekämpfen und gefährdete Arbeitnehmer zu schützen.

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Die Überprüfungen führten zu mehreren Ermittlungen und Festnahmen und unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, Arbeitsgesetze durchzusetzen und Ausbeutung entgegenzuwirken. Die Behörden überwachen weiterhin Gastronomiebetriebe und andere Branchen im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit gegen organisierte Kriminalität. Weitere Kontrollen sind im Rahmen künftiger Aktionswochen geplant.

Quelle