Zoll in Paderborn vernichtet Tausende gefälschte und gefährliche Waren
Anna HuberZoll in Paderborn vernichtet Tausende gefälschte und gefährliche Waren
Zollbeamte in Paderborn vernichten große Menge gefälschter und unsicherer Waren
Die Aktion folgte einer Kontrolle durch das Hauptzollamt Bielefeld, bei der gefälschte Markenartikel sowie Produkte entdeckt wurden, die gegen EU-Sicherheitsvorschriften verstoßen.
Bei den beschlagnahmten Waren handelte es sich unter anderem um Spielzeug, Elektronik und Sportartikel, die allesamt als nicht verkehrsfähig für den europäischen Markt eingestuft wurden.
Die Überprüfung fand in der Dienststelle Paderborn des Bielefeld Zollamts statt. Die Beamten identifizierten gefälschte Schlüsselanhänger, Kopfhörer und Ladekabel mit den Logos bekannter Markenhersteller. Daneben wurden 106 Artikel beanstandet, die gegen EU-Produktsicherheitsbestimmungen verstießen und daher nicht verkauft werden dürfen.
Infolge der Kontrolle wurden 40 Meldungen an die Marktüberwachungsbehörden weitergeleitet. Die nicht konformen Waren wurden unter zollamtlicher Aufsicht vernichtet, um zu verhindern, dass sie in den Umlauf gelangen.
Darüber hinaus leitete die Behörde 26 Strafverfahren wegen des Verdachts auf Verletzung gewerblicher Schutzrechte ein. Betroffen waren dabei 45 Einzelartikel, wobei keine näheren Angaben zu den betroffenen Marken oder Rechteinhabern gemacht wurden.
Ralf Wagenfeld, Sprecher des Hauptzollamts Bielefeld, bestätigte die Ergebnisse. Für Rückfragen steht das Amt unter der Telefonnummer (0521) 3047-1095 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
Durch die Vernichtung der Waren wird sichergestellt, dass diese nicht auf den EU-Markt gelangen. Die Behörden gehen damit sowohl gegen Produktfälschungen als auch gegen unsichere Erzeugnisse vor. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den Schutz geistigen Eigentums und die Einhaltung von Sicherheitsstandards an den Zollkontrollstellen durchzusetzen.






