Rheinisch-Bergischer Kreis diskutiert bessere Wege von der Schule in die Ausbildung
Rheinisch-Bergischer Kreis diskutiert bessere Wege von der Schule in die Ausbildung
Erste Fachkonferenz des Netzwerks Rheinisch-Bergischer Kreis: Übergänge von der Schule in den Beruf verbessern
Die erste Expertentagung des Rheinisch-Bergischen Kreises stand im Zeichen der Optimierung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben. Unter dem Motto "Übergang Schule-Beruf" trafen sich regionale Akteure, um die Herausforderungen junger Menschen und lokaler Unternehmen zu erörtern. In vier thematischen Foren wurden verschiedene Aspekte der Berufsorientierung beleuchtet – mit Input von Jugendlichen selbst, Bildungsverantwortlichen und Arbeitgebern.
Die Konferenz entstand durch eine gemeinsame Planung, die Fachwissen mit praktischer Erfahrung verband. Landrat Arne von Boetticher betonte das Ziel: maßgeschneiderte Lösungen für die Region zu entwickeln, um die berufliche Ausbildung und Karrierebegleitung zu stärken.
Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Wiebke Jessen, die Erkenntnisse aus der SINUS-Jugendstudie präsentierte. Ihre Forschung unterteilt junge Menschen in sieben unterschiedliche Lebensentwürfe, die jeweils spezifische Ansätze in der Berufsberatung erfordern. Zwar wurde keine Gruppe als besonders relevant hervorgehoben, doch die Studie unterstrich die Notwendigkeit individueller Förderung, um die vielfältige Jugend effektiv zu erreichen.
Ein Forum widmete sich der Frage, was junge Menschen in der Region motiviert und wie Unternehmen sie besser ansprechen können. Ein weiteres diskutierte die Erwartungen von Betrieben an künftige Auszubildende und Fachkräfte. In einer dritten Session ging es darum, Schülerinnen und Schüler darin zu bestärken, ihre Berufs- und Lebenswege selbstbewusst zu gestalten – etwa durch Programme zur Persönlichkeitsentwicklung an Schulen.
Auch die Rolle der Eltern im Übergangsprozess wurde thematisiert. Empfohlen wurden eine zentrale Informationsplattform sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft. Das abschließende Forum behandelte, wie Schulen Jugendliche im Entscheidungsprozess für ihre berufliche Zukunft sicherer machen können.
Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen. Ziel war es, die Berufsorientierung an veränderte Anforderungen anzupassen, damit junge Menschen auf ihrem Weg von der Bildung in den Beruf passgenaue Unterstützung erhalten.
Die Konferenz brachte greifbare Vorschläge zur Verbesserung der Berufseinstiege im Rheinisch-Bergischen Kreis hervor. Dazu zählen zielgruppenspezifische Förderung, eine intensivere Vernetzung von Schulen und Betrieben sowie die stärkere Verankerung von Persönlichkeitsentwicklung in der Berufsberatung. Diese Maßnahmen werden nun von regionalen Verantwortlichen auf ihre Umsetzung geprüft.
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